NIS2-Compliance und physische Zutrittssicherheit
sind Sie vorbereitet?

Wussten Sie, dass in den vergangenen zwei Jahren:
Im Zuge der EU-weiten Umsetzung der NIS2-Richtlinie stärkt Deutschland seinen nationalen Cybersicherheitsrahmen. Die Umsetzung und Registrierung der Unternehmen beginnt im März 2026, während die Durchsetzung weiter voranschreitet.
Unsere Lösungen sind ausgelegt für:
Was ist NIS2?
Die NIS2-Richtlinie verschärft die Cybersicherheitsanforderungen in der gesamten EU und unterstützt Unternehmen dabei, ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber einer zunehmend komplexen Bedrohungslage zu verbessern.
Sie führt umfassendere Pflichten zum Risikomanagement ein, die sowohl die digitale als auch die physische Sicherheit abdecken. Dazu gehören unter anderem Zutrittskontrolle, Perimeterschutz, Besucherverwaltung sowie die Sicherung kritischer Infrastrukturen und sensibler Bereiche.
Die Nichteinhaltung der NIS2-Anforderungen kann erhebliche Geldbußen und eine stärkere persönliche Verantwortlichkeit der Geschäftsleitung zur Folge haben. Ein proaktiver Compliance-Ansatz verringert nicht nur Risiken, sondern trägt auch zum Aufbau einer widerstandsfähigeren Organisation bei.
Da sich Cyberbedrohungen kontinuierlich weiterentwickeln, sind fortlaufende Verbesserungen, regelmäßige Risikobewertungen und kontinuierliche Investitionen in die Sicherheit für eine langfristige Widerstandsfähigkeit unerlässlich.
Welche Unternehmen unterliegen den NIS2-Anforderungen?
NIS2 gilt für mittlere und große Unternehmen, die in Sektoren tätig sind, die für die europäische Wirtschaft und Gesellschaft als wesentlich oder wichtig eingestuft werden. Auch Unternehmen innerhalb der Lieferkette NIS2-regulierter Einrichtungen müssen möglicherweise erhöhte Cybersicherheitsanforderungen erfüllen.
Eingestufte Unternehmen:
- Mittlere Unternehmen: 50 bis 250 Beschäftigte und 10 bis 50 Mio. € Jahresumsatz
- Große Unternehmen: mehr als 250 Beschäftigte und mehr als 50 Mio. € Jahresumsatz
Große (wesentliche) und mittlere (wichtige) Organisationen müssen in den folgenden 18 Sektoren die NIS2-Anforderungen erfüllen: Energie, Verkehr, Bankwesen, Finanzmarktinfrastrukturen, Gesundheitswesen, Trinkwasser, Abwasser, digitale Infrastruktur, Verwaltung von IKT-Diensten, öffentliche Verwaltung (sofern vom jeweiligen Mitgliedstaat festgelegt), Weltraum, Abfallbewirtschaftung, Herstellung, Produktion und Vertrieb chemischer Stoffe, Produktion, Verarbeitung und Vertrieb von Lebensmitteln, verarbeitendes Gewerbe, Anbieter digitaler Dienste, Forschung.
Warum NIS2 ein kontinuierliches Engagement der Geschäftsleitung erfordert
NIS2 überträgt der Geschäftsleitung die Verantwortung für die Einhaltung der Cybersicherheitsanforderungen. Die für die Einhaltung verantwortlichen Personen müssen unter Umständen mit persönlichen Sanktionen rechnen, darunter Geldbußen von bis zu 10 Mio. € oder 2 % des weltweiten Jahresumsatzes – je nachdem, welcher Betrag höher ist –, Tätigkeitsverboten für Führungskräfte und weiteren Maßnahmen.
Da sich Cyberbedrohungen kontinuierlich weiterentwickeln, sollte die Regelkonformität als dauerhafte unternehmerische Verpflichtung und nicht als einmaliges Projekt betrachtet werden.
Die Rolle der physischen Zutrittssicherheit bei NIS2 (Zutrittskontrolle, Videomanagementsystem)
NIS2 konzentriert sich zwar auf die Stärkung der Cybersicherheit, berücksichtigt jedoch auch die Bedeutung des Schutzes der physischen Umgebung von Netzwerk- und Informationssystemen. Die Zutrittskontrolle trägt zur Risikominderung bei, indem sie sicherstellt, dass nur autorisierte Personen Zutritt zu Gebäuden, IT- und kritischen Infrastrukturen sowie sensiblen Bereichen erhalten.
Eine Zutrittskontrolllösung unterstützt die Erfüllung der NIS2-Anforderungen, indem sie Unternehmen Folgendes ermöglicht:
- Gebäude und zugangsbeschränkte Bereiche zu sichern
- Den Zutritt von Mitarbeitern, Besuchern und Auftragnehmern zu verwalten
- Detaillierte Zutrittsprotokolle für Audits und Untersuchungen zu führen
- Das Risiko unbefugter Zutritte und interner Bedrohungen zu reduzieren
- Die Geschäftskontinuität und organisatorische Widerstandsfähigkeit zu stärken
(Physische) Sicherheitsaspekte in den Bereichen Personal, Zutrittsrichtlinien und Anlagen-Management
- Adaptive Sicherheit durch Bedrohungsstufenmanagement: Passen Sie Sicherheitsrichtlinien unverzüglich an veränderte Bedrohungsstufen oder Sicherheitsvorfälle an. Passen Sie Zutrittsberechtigungen automatisch an, sperren Sie sensible Bereiche und verstärken Sie den Schutz, wenn erhöhte Sicherheitsmaßnahmen erforderlich sind.
- Flexibilität durch passgenaue Berechtigungseinstellungen (RBAC): Weisen Sie Zutrittsberechtigungen entsprechend der Funktion, dem Verantwortungsbereich oder der Abteilung zu. Passgenaue Zutrittsrechte unterstützen die Durchsetzung des Prinzips der geringsten Rechte, reduzieren Risiken durch Insider und vereinfachen die laufende Benutzerverwaltung.


Behandlung von Sicherheitsvorfällen und Reaktion in Echtzeit
- Automatische Benachrichtigungen bei vordefinierten Ereignissen: Lösen Sie bei einem Sicherheitsereignis automatisch vordefinierte Aktionen aus, beispielsweise die Anzeige von Live-Kamerabildern, die Benachrichtigung des Sicherheitspersonals oder die Aktivierung standortspezifischer Maßnahmen. Die Automatisierung ermöglicht eine schnellere und einheitlichere Reaktion auf potenzielle Bedrohungen.
- Automatisierte Alarmmeldung mit Workflow: Ein Bediener erhält über den Gebäudeplan eine Zutrittsalarmmeldung mit einem Workflow, der die erforderlichen Schritte vorgibt.
Kryptografie und Verschlüsselung
- Sicherer Zugriff über OTP und SSO: Schützen Sie den Zugriff auf Sicherheitssysteme durch Authentifizierungsmethoden wie Passwörter, Einmalpasswörter (OTP), Single Sign-on (SSO) und die Integration von Microsoft Entra ID. Eine mehrstufige Authentifizierung unterstützt die Überprüfung der Benutzeridentität und reduziert das Risiko unbefugter Zutritte.
- Sichere End-to-End-Kommunikation mit IPROTECT: Stellen Sie sicher, dass die zwischen Zutrittsberechtigungen, Controllern und Servern ausgetauschten Daten durch eine End-to-End-Verschlüsselung geschützt sind.


Geschäftskontinuität und Krisenmanagement
- Automatisierte Betriebssicherung (Failover-Schutz): Wechseln Sie bei einem Serverausfall automatisch zu einem Standby-System, um die kontinuierliche Videoüberwachung und einen unterbrechungsfreien Sicherheitsbetrieb bei minimalen Ausfallzeiten zu gewährleisten.
- Kamera als Sicherung bei einem Netzwerkausfall (Edge-Recording): Halten Sie die Videoaufzeichnung auch bei Netzwerkausfällen aufrecht, indem Sie das Videomaterial sicher auf den Kameras speichern. Sobald die Verbindung wiederhergestellt ist, werden die Aufzeichnungen automatisch oder manuell synchronisiert, um eine lückenlose Beweiskette zu gewährleisten.
Multi-Faktor-Authentifizierung
Karte und PIN sowie Karte und Biometrie ermöglichen eine flexible Multi-Faktor-Authentifizierung, die die Zutrittssicherheit erhöht und gleichzeitig eine schnelle, nahtlose Nutzung gewährleistet.


Sicherheit bei der Verarbeitung, Entwicklung und Wartung von Netzwerk- und Informationssystemen, einschließlich Ihres IT-Raums und Ihrer Infrastruktur
- Eine einheitliche Sicherheitsoberfläche: Sie bietet eine zentrale, intuitive Oberfläche, über die sich Zutrittspunkte, Kameras, Alarme, Sprechanlagen und weitere Systeme anhand eines interaktiven Live-Gebäudeplans überwachen lassen. Führen Sie Maßnahmen in Echtzeit durch: Schalten Sie Systeme scharf oder unscharf, ändern Sie Türzustände, steuern Sie Videostreams und reagieren Sie unmittelbar auf Ereignisse.
- Automatisierung vordefinierter Aktionen: Leiten Sie automatisch vordefinierte Reaktionen auf Sicherheitsereignisse ein, beispielsweise die Anzeige von Live-Videobildern, die Benachrichtigung des Sicherheitspersonals, die Aktivierung von Alarmen oder das Auslösen weiterer Sicherheitsworkflows. Die Automatisierung verkürzt die Reaktionszeiten und gewährleistet eine einheitliche Behandlung von Sicherheitsvorfällen.
- Automatisierung der Einbruchserkennung: Überwachen Sie IT-Schränke und kritische Infrastrukturen kontinuierlich durch Türzustandsüberwachung, Erkennung der Griffstellung und Manipulationserkennung an den Seitenwänden sowie durch eine optionale Kameraüberprüfung. Echtzeitwarnungen unterstützen Sicherheitsteams dabei, unbefugte Zutritte zu erkennen und schnell auf potenzielle Bedrohungen zu reagieren.
Reale Anwendungsfälle
Erfahren Sie, wie unsere Lösungen Unternehmen dabei unterstützen, ihre Betriebsstätten und IT-Infrastruktur vor realen Sicherheitsbedrohungen zu schützen und zugleich Geschäftskontinuität, betriebliche Widerstandsfähigkeit und eine schnelle Reaktion auf Vorfälle zu gewährleisten.

Unbefugter Zutritt
Kein Risiko des Kartenklonens mit IPROTECT

Netzwerksabotage
Automatisierte Betriebssicherung für Systemkontinuität – Failover-Schutz

Datenbankangriff
Sichere End-to-End-Kommunikation mit IPROTECT

Vorfallreaktion
Vordefiniertes Ereignis in IPROTECT löst Alarm aus
Und vieles mehr!
Anwenderberichte
noris network AG
Gegründet im Jahr 1993 und mit Hauptsitz in Nürnberg hat sich noris network als Vorreiter positioniert und war der erste Service Provider in Nordbayern. Ihr breites Portfolio umfasst IT-Services wie Rechenzentrumsdienstleistungen, Cloud-Lösungen und Managed Services. Mit über 30 Jahren Erfahrung bietet noris maßgeschneiderte Lösungen in verschiedenen Bereichen an.



